Fragile-X-Syndrom |
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Mit einer Häufigkeit von etwa einem unter 1000 Männern stellt es neben dem Down-Syndrom die häufigste Form erblich bedingter geistiger Behinderung dar. |
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Ursache
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Man geht von einem geschlechtsgebundenen Erbgang aus. Die Genveränderung befindet sich auf dem X-Chromosom. Ursache dieses Krankheitsbildes ist eine brüchige Stelle (Fragile site) am langen Arm des X-Chromosoms, eine teilweise Unterbrechung der Chromosomenstruktur, ohne dass ein wirklicher Bruch des Chromosoms entsteht. |
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Erscheinungsbild
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Das klinische Hauptmerkmal stellt die geistige Behinderung dar. Der Schweregrad reicht von Lernbehinderung bis zu schwerer geistiger Behinderung. Sprach-, Sprech- und Sprachanomalien sind häufig. Meist bestehen ausgeprägte Verhaltensstörungen wie Hyperaktivität, Handbeissen, Überreaktionen in Stresssituationen und autistische Verhaltensmuster. Die körperlichen Veränderungen sind im Vergleich zu den psychischen eher diskret: Muskuläre Hypotonie (im Kindesalter) mit überstreckten Gelenken. Markante, längliche Gesichtsform mit breitem Kinn und grossen, häufig abstehenden Ohren. Männer haben eine deutliche Hodenvergrösserung. |
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Therapie
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Medizinische, medikamentöse, verhaltenstherapeutische und erzieherische Interventionen können dazu beitragen, dass ein Kind mit Fragile-X-Syndrom sein persönliches Optimum erreicht. |
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Siehe auch
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